schreibtisch-organisieren

Wenn du wie wir viel Zeit am PC verbringst, sitzt oder bestenfalls stehst du viel an deinem Schreibtisch. Oft ist der aber schon fast gar nicht mehr sichtbar vor Papieren, Müll, der Kaffeetasse vom Morgen, komischem Dekokram oder anderem Zeug, das sich dort angesammelt hat.
Höchste Zeit also den Schreibtisch zu organisieren.
Wir unterstützen dich dabei, dich in nur 7 Schritten und Ideen wieder an deinem Tisch wohlzufühlen.

7 Schritte und Ideen für einen aufgeräumten Schreibtisch

  1. Starte mit einer leeren Fläche.
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    Starte mit einer leeren Leinwand – in diesem Fall mit einem leeren Schreibtisch. Räume alles – wirklich alles, auch den PC, Deko und Ordnungssysteme – von deinem Schreibtisch runter. Räume, falls vorhanden, auch den zugehörigen Rollcontainer aus. Sammle zunächst alles an einer Stelle.
  2. Reinige Tisch und Zubehör gründlich.
    Wische nun mit einem Lappen über die frei gewordene Fläche und reinige auch deinen Rollcontainer und/oder schon vorhandene Ordnungssysteme gründlich.
  3. Der Rollcontainer – dein Freund und Helfer
    Bringe alles, was du für deine Arbeit oder das Hobby am Schreibtisch brauchst und das zuvor auf deinem Tisch standen, in einem Rollcontainer unter. Alternativ kannst du natürlich auch einen Rollwagen nutzen und dort die Gegenstände in hübschen Aufbewahrungsboxen verstauen.

    Entrümpele vorher gründlich alles, was du seit über einem Jahr nicht mehr genutzt hast oder nur Unbehagen in dir auslöst.
    Benötigst du die Sachen, hast du sie gleich zur Hand, aber besser als vorher: Sie sind aufgeräumt und nehmen nicht die Arbeitsfläche auf deinem Schreibtisch weg.
    Auf dem Schreibtisch bleiben nur noch vier Sachen – PC, Tastatur, Maus und ein Dekogegenstand deiner Wahl. Arbeitest du viel mit Stiften, kannst du dir auch eine Stiftbecher auf den Schreibtisch stellen.

    Bevor du loslegst, solltest du auch den nächsten Schritt berücksichtigen.

  4. Unterteile Schubladen mit Ordnungsboxen
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    Damit die Ordnung, die jetzt auf dem Schreibtisch herrscht, nicht von der Unordnung der Rollcontainerschubladen überschattet wird, solltest du auch hier System bzw. Ordnung reinbringen.
    Hole dir Ordnungsboxen oder ganze Schubladen-Organizer zur Hilfe und setze diese in die Schubladen. Räume dann den Inhalt – Tesarollen, Büroklammen, Tackernadeln, Lineale – in die Boxen.

    Perfektioniere die neue Ordnung mit entsprechender Beschriftung der Boxen.

  5. Schaffe ein Ordnungssystem für deine Dokumente
    schreibtisch-organisieren-ordnungssysteme-dokumente
    Jetzt geht es ans Eingemachte. Sag dem Papierkram den Kampf an.
    Schnapp dir dafür zunächst ein System deiner Wahl, das drei Fächer hat.
    Beschrift diese dann wie folgt:

    1. 1. Fach: Posteingang
      Hier kommt alles rein, was neu reinkommt und sich sonst bunt auf deinem Schreibtisch tummeln würde.
    2. 2. Fach: Bearbeiten
      In dieses Fach gehören Rechnungen, Anträge, etc. – Dokumente, die noch bearbeitet werden müssen, bevor sie abgeheftet werden können.
    3. 3. Fach: Abheften
      Hierein gehören Dokumente, die bearbeitet wurden oder nicht bearbeitet und nur noch abgeheftet werden müssen.
      Für dieses Fach lohnt es sich eine alphabetische Registermappe anzulegen. So kannst du schon vor dem eigentlichen Abheften vorsortieren und dir viel Zeit sparen.
  6. Ordne deine Dokumente in dein System ein
    Probiere jetzt gleich dein neues Ordnungssystem aus und sortiere deine Dokumente ein. Werbematerial oder Ähnliches solltest du stets gleich wegschmeißen oder wenn du noch unsicher bist, ob du ein Dokument behalten möchtest, dieses wieder zurück in den Posteingang für den nächsten Sortiertag legen.
  7. Bestimme einen Sortiertag
    Die schlechte Nachricht vorweg: Nur wer dranbleibt, kommt langfristig in den Genuss eines aufgeräumten Schreibtischs.
    Bestimme einen Tag sowie eine Uhrzeit und setze dir einen Termin im Kalender und einen Handywecker – alles was nötig ist, um dich zu nerven.
    Setze dich an diesem Tag an deinen Schreibtisch und geh ans Abheften und Sortieren:

    1. Hefte Dokumente aus dem Abheften-Fach in die entsprechenden Ordner ab.
    2. Öffne Dokumente aus dem Posteingang.
    3. Sortiere zu bearbeitende Dokumente in das entsprechende Fach.
    4. Sortiere nur abzuheftende Dokumente in das entsprechende Fach.

    Halte diesem Tag unbedingt seine Treue und gerate nicht in Versuchung die Dokumente aus dem Bearbeiten-Fach gleichzeitig abarbeiten zu wollen. Das klappt in der Regel nicht, lenkt ab, frustriert schlimmstenfalls noch und du lässt die eigentliche Aufgabe liegen.

Bist du diesen Schritten gefolgt, kannst du dich über Folgendes freuen:
Du kannst jetzt voll konzentriert an deinen Projekten arbeiten und hast viel Platz. Das schafft Raum für Ideen und Inspiration!

Mit diesen 7 Tipps bleibt dein Schreibtisch ordentlich

  1. Sortiere regelmäßig.
    Gehe dein Ordnungssystem mit den drei Fächern regelmäßig an. Lege dir einen festen Tag und Uhrzeit in der Woche fest, an dem du zunächst die Dokumente zum Abheften ablegst und die Papiere aus dem Posteingang öffnest und entsprechend auf die zwei Fächer darunter umsortierst.
  2. Beschrifte alles.
    Beschrifte deine Ablagefächer, die Schubladen deines Rollcontainers und sogar die Ordnungsboxen, dessen Inhalt du sehen kannst. Es hilft dir nicht nur den Überblick zu behalten, auch das Aufräumen wird dir leichter fallen.
  3. Nutze ein Notizbuch statt Post-its und kleiner Zettel.
    Übertrage Gedanken oder To-dos nicht auf zahllose Post-its oder kleine Zettel, die dann wirr auf deinem Schreibtisch herumfliegen. Notiere sie dir stattdessen gesammelt in einem Notizbuch, das du bestenfalls noch thematisch ordnest.
  4. Nutze einen Terminkalender.
    Trage Termine sofort in deinen Terminkalender ein und nicht auf lose Zettel. Notiere dir Termine für das Folgejahr auf dem letzten Tag des Jahres im Terminkalender.
  5. Reduziere Deko auf ein Minimum.
    Behalte lediglich ein bis zwei Dekogegenstände auf dem Tisch – beispielsweise Blumen und eine lustige Postkarte oder ein Bild. Mehr lenkt nur ab und nimmt wichtigen Platz weg.
  6. Behalte nur das auf dem Tisch, woran du arbeitest.
    Papiere anderer Projekte oder Listen lenken deinen Gedanken nur zur nächsten Aufgabe und entziehen dir die Energie, die du für das jetzige Projekt brauchst. Räume alles, woran du jetzt nicht arbeitest vom Tisch.
  7. Räume, wenn du Schreibtisch verlässt, auf.
    Verlässt du für den Tag den Schreibtisch, solltest du die Gegenstände, die sich den Tag über dort angesammelt haben – leere Kaffeetasse, Teller, etc. – wegräumen.
    Nur die oben genannten Dinge dürfen auf dem Tisch bleiben.
    So kannst du am nächsten Tag frisch in deine Aufgaben starten und wirst nicht durch lästigen Kram abgelenkt, den du erst wegräumen musst.

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