Hand aufs Herz: Wie sieht Dein Kleiderschrank gerade aus? Weißt Du, was Du alles im Kleiderschrank hast und würdest Du Deinen Lieblings-Pullover finden? Wenn Du eine dieser Fragen mit “nein” beantwortet hast, wird es mal wieder Zeit, den Kleiderschrank zu entrümpeln und neu zu sortieren.

Wir haben unseren Herbstputz gestartet – und dabei nicht nur die Wohnung, sondern auch den Kleiderschrank entrümpelt. Unsere besten Tipps haben wir Dir hier zusammengefasst:

1. Wirf alle Ausreden über Bord und fang an

Ja, es könnte anstrengend werden. Und ja, Du musst Dich vielleicht von dem ein oder anderen Teil trennen. Aber Du bist hier und damit bereit Ordnung zu schaffen. Also, stell Dir eine Spotify-Playlist zusammen, nimm Dir 1-2 Stunden Zeit (länger dauert es nicht, Ordnung im Kleiderschrank zu schaffen!) und fang an!

2. Räum Deinen Kleiderschrank komplett leer

Der Entschluss ist gefasst, die Musik läuft und Du willst anfangen. Sehr gut! Unser erster Tipp: Räume am Anfang Deinen Kleiderschrank komplett leer und sammle all Deine Kleider auf dem Bett.
So hast Du eine saubere Basis, kannst Dir einen Überblick verschaffen und einen Plan machen. Besonderes Plus: Du siehst, wie viel Platz Du hast und kannst Dir im Vorfeld ein Bild darüber machen, ob und wie viel Du aussortieren musst, um am Ende ein vernünftiges Ordnungssystem einführen zu können.

3. Starte mit einem Plan & System

Sobald Dein Kleiderschrank leer ist, kannst Du anfangen, Dir einen Plan zu machen. Warum erst, wenn Deine Kleider alle auf dem Bett oder Boden liegen? Ganz einfach: Dann gibt es keinen Weg mehr zurück und Du kommst nicht in die Situation, ewig zu planen und es dann doch nicht umzusetzen 🙂

Unser Tipp #1: Überlege Dir im Vorfeld, wo Du T-Shirts und wo Du Pullover oder Hosen einräumen möchtest. Welche Kleidungsstücke willst Du aufhängen, welche falten und auf Regalböden legen?

Unser Tipp #2: Verschwende nicht zu viel Zeit mit der Planung! Nach maximal 15 Minuten solltest Du anfangen auszusortieren und einzuräumen.

4. “Was Du ein Jahr nicht angezogen hast, ziehst Du nicht mehr an”

Die “Ein-Jahres-Regel” ist der Klassiker unter den Kleiderschrank-Regeln. Was seit Monaten ganz unten und hinten in Deinem Kleiderschrank liegt, bleibt dort erfahrungsgemäß auch liegen, bis Du es aussortierst.

Wenn es Dir wirklich schwer fällt Dich zu trennen, arbeite mit einem “vielleicht”-Stapel, den Du am Ende anprobieren und dann entscheiden kannst.

Hilfreich ist hierbei auch eine Kleiderstange. Die „Vielleicht“-Kleidungsstücke aufbügeln und neben den Kleiderschrank platzieren. Du hast diese so immer im Auge und was nach einer Frist von 4 Wochen immer noch nicht getragen wurde findet auch keinen Platz mehr im Schrank.

5. Auf ans Einräumen: Hänge auf, was Du kannst

Hemden, Blusen und Kleider, aber auch Tops und T-Shirts machen sich hervorragend auf Kleiderbügeln. Werden Shirts und Blusen in den Kleiderschrank gehängt, spart das nicht nur Platz, sondern sieht auch direkt ordentlich aus.

Besonderer Vorteil: Deine Blusen und T-Shirts bekommen keine unschöne Falz und Du musst sie vor dem Tragen nicht noch einmal bügeln.

6. Erst nach Typ, dann nach Farbe sortieren

Es macht wirklich Spaß, sein Outfit für den Tag zu kombinieren, wenn die Klamotten nach Farbe sortiert sind! Unser Tipp deswegen: Sortiere zuerst nach Typ, also alle Hosen, Pullover, Blusen, Tops und T-Shirts auf einen eigenen Stapel und danach nach Farbe, also innerhalb der Pullover-Ecke dem Regenbogen nach aufeinandersetzen.

Das sieht nicht nur gut aus, sondern es macht gleichzeitig auch gute Laune!

7. Gürtel und Schals aufhängen

Gerade zum Herbst und Winter hin darf der passende Schal zum Outfit natürlich nicht fehlen. Damit Du diesen immer sofort findest, solltest Du Deine Schals sortieren – am besten eignen sich dafür spezielle Tücherhalter. Wer zu viele Schals für einen Schal-Bügel hat, der kann sich notfalls auch prima mit einem Mehrfach-Hosenbügel behelfen.

8. Kleine Teile in hübschen Boxen ordnen

Hier arbeitest Du am besten mit der Faustregel: “Was sich nicht falten und nicht aufhängen lässt, kommt in eine Box”. Ob Du Dich dabei für einfarbige oder für bunte und gemusterte Boxen entscheidet, bleibt Dir überlassen – die Möglichkeiten sind vielfältig 🙂

Unser Tipp: Nimm eine Box für Unterwäsche, eine für Socken, eine für Mützen etc. und beschrifte die Boxen, bevor Du sie in Deinem Schrank stapelst.

9. Achte auf die Details

Wenn Du bis hierhin gekommen bist, dürfte Dein Kleiderschrank schon fast perfekt aussehen. Fühlt sich gut an, oder? 🙂

Als letzten Tipp können wir Dir noch eines mitgeben: Achte auf die Kleinigkeiten – es macht einen Unterschied, ob Deine eingeräumten Schuhe alle in eine Richtung zeigen, ob die Pullover ordentlich aufeinander liegen und ob Deine Kleiderbügel zusammen passen.

Unsere Ordnungssysteme für eine optimale Kleiderschrankorganisation gibt’s in drei verschiedenen Designs. Sie verhelfen Dir nicht nur zu einem optisch einheitlichem und stylischen Gesamtbild, auch bieten die unterschiedlichen Hängeaufbewahrungen und Aufbewahrungsboxen zusätzlichen Stauraum für Accessoires und Co. Schuhregale und Aufbewahrungstaschen für z.B. Bettwäsche, welche ganz einfach unter dem Bett verstaut werden können, gibt’s außerdem in passendem Design.

Wohin mit den aussortierten Klamotten?

Wo Du Deine aussortierten Klamotten hin steckst, bleibt am Ende Dir überlassen – einige Inspirationen möchten wir Dir mit auf den Weg geben. Denn wenn man weiß, dass sich vielleicht andere über die aussortierten Kleider freuen, kann man sich besser trennen und das Aussortieren fällt leichter.

Unsere Ideen für aussortierte Kleider:

  • Kleiderkreisel & Flohmarkt
  • Altkleidercontainer
  • Spenden & Verschenken, beispielsweise an die Tafeln
  • Second-Hand-Läden

Du siehst, aussortierte Kleider müssen (solange sie nicht kaputt oder schmutzig sind), nicht unbedingt in den Müll wandern, sondern können anderen noch lange eine Freude machen – im besten Fall verdienst Du Dir sogar ein paar Euro dazu, mit denen Du frischen Wind in Deinen Kleiderschrank bringen kannst.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Aussortieren! 🙂