Kinderzimmer gestalten

Das Zimmer deiner Kleinen sieht aus wie ein ungemütlicher, bunt zusammengewürfelter Haufen? Du möchtest es deinem Nachwuchs einfach schön machen, aber dich dabei nicht in den finanziellen Ruin zu stürzen?
Probier dich doch mal an den folgenden 7 Ideen, mit denen du das Kinderzimmer richtig schön muckelig gestalten und einrichten kannst.

Was gibt es zu beachten beim Kinderzimmer einrichten? 5 Tipps

  1. Was du an Möbeln brauchst

    Bett, Schreibtisch, Kleiderschrank, Stuhl, Regale bzw. viele Stauraummöglichkeiten (Kisten, Körbe, etc.) sowie eine Kuschelecke (siehe Idee Nr. 4) gehören zur Grundausrüstung eines Kinderzimmers.

  2. Stauraum

    So. Viele. Sachen. Sehnsüchtig denkst du an Ordnungskünstlerin Mari Kondo, wenn du den explodierten Haufen im Kinderzimmer betrachtest. Wichtig wird jetzt Stauraum. Kuscheltiere, Barbies oder Actionhelden kommen je nach Kategorie in einen eigenen Korb. Die Körbe kannst du dann nebeneinander dekorativ ins Regal stellen.
    Kreide, Buntstifte, Kleber und Schere? Kommen jeweils in eine offene Blechdose auf den Basteltisch.

  3. Robust

    Behalte beim Einrichten stets im Hinterkopf, dass Kinder keine Lust haben, Möbel oder Dekor mit Samthandschuhen anzufassen. Die Stücke müssen also etwas aushalten. Sonst wird das Kinderzimmer schnell zum Museum und ist keine gemütliche, aufregende Spielhöhle mehr, die dein Kind mit Vergnügen aufsucht.

  4. Altersgemäß

    Beziehe dein Kind bei der Gestaltung des Zimmers mit ein. Wolken und Herzen sind seiner Meinung nach was für Babys? Dann fällt das wohl für die Dekoration flach. Dir schwebt Interior in schwarz und weiß vor? Warum nicht. Nur – gefällt das nur dir oder tatsächlich auch deinem Nachwuchs?

  5. Mitwachsen

    Kinder wachsen so schnell! Praktisch sind dann Möbel, die mitwachsen können.

Wie gestaltet man ein Kinderzimmer? 7 Ideen zum Nachmachen

Du überlegst das Kinderzimmer für deinen Sprössling (neu) zu gestalten?
Wir haben für dich 7 schöne Ideen zusammengesucht, die Jungs und Mädchen gleichermaßen begeistern und auch das Elternherz erfreuen dürften.
Plus: Zur Umsetzung der Ideen musst du nicht einmal viel Geld zu investieren!

Idee Nr. 1: Streiche eine Wand mit Tafelfarbe

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Wände scheinen eine starke Anziehungskraft auf mit Stiften bewaffnete Kinder auszuüben.
Warum also dem Ganzen nicht einfach entgegenkommen und eine Wand mit Tafelfarbe anstreichen?
Hier kann nach Herzenslust gemalt werden – ohne dass die Eltern schimpfen.
Ist dir eine ganze Wand zu viel, kannst du natürlich auch eine große Holzplatte kaufen, diese mit Tafelfarbe bestreichen und an der Wand befestigen.

Idee Nr. 2: Setze Bücher in Szene

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Kinderbücher sind viel zu schön, um sie zu verstecken.
Schnappe dir 5 Bücher mit besonders schönem Cover und stelle sie auf ein flaches Wandregal (Cover nach vorne) nebeneinander.
Lässt du diese Ausstellung rotieren, bleibt es für dein Kind besonders interessant.
Machen Kinderbibliotheken gerne: Stelle unter die o.g. Ausstellung drei schöne offene Holzkisten. Stecke dann den Rest der Bücher verteilt in die drei Kisten – wieder mit Cover nach vorne.
Jetzt kann nach Herzenslust nach dem Buch der Wahl gewühlt werden.

Idee Nr. 3: Installiere eine Bildergalerie

X-beliebige Bilder von Möbelhäusern kaufen, die im Endeffekt dann doch alle gleich aussehen, nur damit die Wände des Kinderzimmers dekoriert sind?
Rahme stattdessen die Werke deines Sprösslings und hänge – einer Galerie standesgemäß – eine ganze Zimmerwand voll.
Lasse die Auswahl mit neu gemalten Bildern nach Lust und Laune rotieren – die Bilderrahmen sollten dazu auswechselbar sein.
Dein Nachwuchs ist super stolz, die Zeichnungen haben einen würdigen Platz gefunden und das Zimmer wirkt gleich viel lebendiger und lustiger.

Idee Nr. 4: Richte eine Kuschel- und Leseecke ein

Kinderzimmer gestalten Leseecke
Jedes Kinderzimmer braucht eine Kuschelecke. Hier kann man sich es gemütlich machen oder auch über die Gemeinheiten von Mama und Papa (kein Eis vor dem Abendessen!) schimpfen.
Und es braucht nur etwas Fantasie und wenig Geld, um eine bequeme Ecke herzurichten.
Für ein Tipi benötigst du 4-5 lange, schmale Bambusstangen (die tun auch bei wilden Spielen nicht weh), starkes Sisalseil und etwas weißen Stoff. Die Stangen verknotest du oben und unten mehrfach miteinander, sodass ein stabiles Grundgerüst entsteht.
Den weißen Stoff schneidest du gemäß der Größe des Tipis zu und nähst bzw. tackerst ihn an den zwei Stangen des Eingangs fest.
Auf den Boden kommt ein Fell und viele Kissen – Hauptsache es wird richtig gemütlich.

Idee Nr. 5: Integriere Farben, aber dezent

Farbgestaltung im Kinderzimmer steht nicht gleichbedeutend für quietschebunt. So bietet es sich an, bei Wandfarben Zurückhaltung zu üben und gedeckte Farben zu verwenden. Oder wie wäre es mit einer Wand, die du mit einer außergewöhnlichen Tapete ausstattest?
Schließlich sind die meisten Spielsachen ja eh schon bunt.
Farbliche Akzente kannst du u.a. mit Anstreichen der Möbel (das Bettgestell in der Lieblingsfarbe deines Kindes?) oder Textilien (Teppich, Kissen, Decke, etc.) setzen.

Idee Nr. 6: Werde kreativ bei der Wanddeko

Dein Sprössling ist großer Entdecker und seine Lieblingsfarbe ist blau? Imitiere mit versetzten Zackenlinien in zwei verschiedenen Wandfarben (z.B. blau und grau) Gebirge.
Wenn du dann noch eine Sprossenwand organisieren kannst (schau mal in gängigen Onlinegebrauchtmärkten) und diese an der Wand verschraubst, bist du der Held des Tages.
Du fühlst dich nicht zum Malen berufen? Hole dir eine Weltkarten-Tapete.
Kleine Piraten werden mit einer bis zur Hälfte blau gestrichenen Wand (das Meer mit Wellen an der Farbgrenze imitieren) glücklich gemacht.
Steht dein Nachwuchs auf Tiger & Co.? Hol dir eine Tapete mit tropischer Flora und verwandle das Zimmer in einen Dschungel.
Davor werden die passenden Kuscheltiere drapiert und ein Papagei aufgehängt.
Tiere im Allgemeinen sind angesagt? Für diesen Zweck werden Plüschtiertrophäen an die Wand gehängt.

Idee Nr. 7: Teile das Zimmer in Bereiche ein

Wo soll die Spielecke hin? Wo ist Platz zum Kuscheln und Lesen? Und wo wiederum können Schularbeiten gemacht werden?
Teile das Kinderzimmer in klar abgegrenzte Bereiche ein. So gibst du deinem Kind klare Grenzen vor – und bei den Hausaufgaben wird es nicht von verführerischen Spielsachen abgelenkt.
Abgrenzen kannst du optisch zum einen durch (kurzflorige!) Teppiche, aber auch durch Wandfarben oder eine klar positionierte Arbeitsecke.