babyzimmer einrichten
Bald ist es soweit und dein Baby ist da! Du freust dich schon riesig. Höchste Zeit das Babyzimmer einzurichten!
Erfahre, was du beachten solltest und wie du es deinem kleinen Schatz (und dir) so richtig schön gemütlich machst. Du findest hier außerdem Dekoideen (für die Wand), die das Zimmer nicht nur zu deinem Lieblingsort machen werden.

Wann sollte ich das Babyzimmer einrichten?

Den einen richtigen Zeitpunkt, um das Babyzimmer einzurichten und zu gestalten, gibt es nicht. Plane lieber das Zimmer, wann du Lust hast und besorge im Laufe der Schwangerschaft, aber spätestens bis zum Mutterschutz, alle wichtigen Möbel. Den letzten Schliff kannst du dem Zimmer auch noch in dieser Zeit verleihen.

Das brauchst du fürs Babyzimmer

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Grundsätzlich reicht fürs Erste im Babyzimmer an Mobiliar eine Wickelkommode mit reichlich Stauraum und ein Babybett.
Wenn du etwas mehr Platz hast und Praktisches wie Hübsches schätzt, bietet sich folgendes Mobiliar an:

  1. Babybett
  2. Wickelkommode
  3. Stillsessel
  4. Beistelltisch
  5. Kleiderschrank
  6. Stehende Wärmelampe (bei Herbst- oder Winterbaby)
  7. Mülleimer
  8. Aufbewahrungsbehältnisse

Was gibt es beim Einrichten zu beachten?

1) Ist es sicher?
In jedem Fall sollte sich dein Baby in seinem Zimmer sicher und geborgen fühlen. Zum einen lässt sich das über Farben, Textilien und Formen erreichen, zum anderen musst du bei der Auswahl der Möbel wachsam sein.
Scharfe Kanten und Ecken sind tabu, auch giftige Farben und Lacke gilt es in jedem Fall zu vermeiden. Schon bald wird alles in den Mund genommen und angekaut. Die Wickelkommode sollte über einen Fallschutz verfügen und bestenfalls einen Schutz am Kopfende haben. Die Gitter des Babybetts dürfen nur einen bestimmten Abstand voneinander entfernt liegen – bei deutschen Herstellern wird das durch entsprechende Normen sichergestellt.
Mache einen Bogen um Nestchen, Betthimmel o.Ä. – Kinderärzte warnen hier vor dem Kindstod.

2) Ist es praktisch?
Die Möbel des Babyzimmers müssen vor allem praktisch sein. Sie sollen dir helfen kritische Situationen entspannt meistern zu können.
So sollte der Sessel nicht nur schön aussehen, sondern sich auch noch optimal fürs Stillen eignen und man die Schubladen der Wickelkommode auch nur mit einer Hand ganz einfach öffnen oder schließen können.

3) Kannst du es später auch noch nutzen?
Das kleine Babybettchen sieht zuckersüß aus. Zu blöd, dass dein kleiner Schatz schon nach einem halben Jahr rausgewachsen ist!
Praktischer und nachhaltiger sind hier Möbel, die mitwachsen.

Wie sollte das Babyzimmer eingerichtet werden?

Hell und freundlich sollte das Babyzimmer eingerichtet sein.
Eine (geschlechts-)neutrale Einrichtung sieht toll aus. In den ersten Monaten (und Jahren) sollte auch dir das Zimmer gefallen – hier wirst du einige Zeit verbringen.
Sollte sich dein Sprössling später tatsächlich pinke oder blaue Einrichtung wünschen, lässt sich das immer noch umsetzen.

Welche Wandfarbe passt ins Babyzimmer?

Ob grün, gelb, rosa, blau oder grau – die Farbe bleibt Geschmackssache.
Je heller du das Zimmer streichst, desto freundlicher wirkt es. Das gilt insbesondere, wenn du dunkle Möbel kaufen möchtest.
Neutrale Farben wie hellgrau lassen das Zimmer edel aussehen. In der Regel sorgen Kinderspielsachen, Deko und Equipment für ausreichend Farbequipment.
Auch kannst du tapezieren oder nur eine Akzentwand mit Farbe streichen und den Rest weiß belassen.
Knallige Farben empfehlen sich nicht fürs Babyzimmer – sie erregen die Gemüter.
Achte in jedem Fall auf die Inhaltsstoffe der Wandfarbe. Diese sollten unbedingt unbedenklich für die Gesundheit deines Babys sein.

Kinderbett positionieren

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Das Babybett ist neben der Wickelkommode das wichtigste Stück im Babyzimmer.
Achte darauf, dass das Bett mitwachsen kann und die Gitter den maximalen Abstand zueinander einhalten. In das Babybett dürfen weder Kuscheltier noch Decke – andernfalls besteht Strangulationsgefahr. Ein Babyschlafsack ist besser.
Praktisch sind Textilien, die bei 60 Grad gewaschen werden können.

Das Bett solltest du mit dem Kopfende an eine Wand stellen. Gegenüber sollten sich weder Türen noch Fenster befinden oder das Bett im Zug stehen.
Auch ein Standort direkt neben einem Fenster oder einem Heizkörper ist tabu.
Kabel, Steckdosen oder andere potenziell gefährliche Gegenstände sollten außer Reichweite stehen.

Wickelkommode einrichten und einräumen

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Die optimale Wickelkommode ist robust und bestenfalls mit einem Auffangschutz ausgestattet. Achte auch darauf, dass ausreichend Stauraum vorhanden ist. So ein kleiner Mensch benötigt unheimlich viele Sachen.
Die Schubladen solltest du auch während du deinen sich windenden Racker festhältst, mit nur einer Hand aufbekommen können.
Schau auch bei der Höhe genau hin – musst du deinen Rücken beim Wickeln beugen, ist der Tisch nicht hoch genug.
Mit gepolsterten Wickelauflagen in Keilform, damit sich das Baby nicht wegrollen kann, die abwaschbar sind, wirst du deine meiste Freude haben.
Der Wickeltisch steht am besten nicht im Zug, sondern an einem warmen, geschützten Platz.

Das gehört in die Wickelkommode:

  • Windeln
  • Weitere Wickelauflagen
  • feuchte Tücher
  • trockene Tücher
  • Creme
  • Öl
  • Nagelschere
  • Babybürste
  • Bodys
  • Decke

Packe das Equipment in kleinere Aufbewahrungskörbe. Dann bleibt alles praktisch verstaut und du brauchst immer nur nach den verschiedenen Körben zu greifen.
In die erste Schublade kannst du all das einräumen, was du zum Wickeln brauchst – Windeln, Tücher, Cremes und Auflagen.
Die übrigen Schubladen kannst du für die übrigen Wickelauflagen, Kleidung, Decken oder Anderes nutzen.

Tipp: Richtest du ein kleineres Babyzimmer ein, lohnt es sich, in eine Wickelkommode mit mehr Schubladen zu investieren. Du sparst dir den Kleiderschrank und kannst die Kleidung in der Kommode unterbringen.

Wärmestrahler – wirklich notwendig?

Neben die Kommode kommt neben einem hübschen Treteimer ein Wärmestrahler. Aber ist der wirklich notwendig?
Je nachdem, wann dein Baby geboren wird, z.B. im Herbst oder Winter, lohnt sich eine Wärmelampe. Besonders Neugeborene sind noch wärmeempfindlicher und schätzen es gar nicht ausgezogen auf dem Wickeltisch frieren zu müssen.
Spare dir das Geschrei und wärme deinen Schatz mit der Wärmestrahler. Das spart dir und dem Baby Stress. Stehende Strahler sind dir auf dem Wickeltisch nicht im Weg und können je nach Bedarf umpositioniert werden.

Stillsessel mit Beistelltisch bereitstellen

Der optimale Sessel zum Stillen sollte vor allem bequem sein. Je höher du sitzt, desto leichter kannst du dich mit Baby hinsetzen und aufstehen, ohne das Baby aufzuwecken.
Gepolsterte Armlehnen tun deinen Armen gut, die durchs Halten beansprucht werden.
Die Rückenlehne sollte so gerade sein, dass du dich gut anlehnen und ohne Probleme wieder aufstehen kannst.

Am besten stellst du den Sessel nicht zu weit weg vom Babybett. Dann kannst du dein Baby, sobald eingeschlafen, schnell ins Bettchen legen.

Nicht nur deinem Baby, sondern auch dir soll es gut gehen. Das erste Stillen ist neu, faszinierend und/oder nervenaufreibend. Nach und nach gewöhnt Ihr zwei euch aneinander und das Stillen wird zur täglichen Aufgabe. Je nach Dauer kann es dann auch mal langweilig werden.
Stell dir einen Beistelltisch neben den Stillsessel und stelle dir dort Buch oder Tablet mit Kopfhörern hin – dann hast du alles griffbereit, falls es mal länger dauert.

Kleiderschrank einräumen

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Ein Kleiderschrank ist fürs Babyzimmer nicht unbedingt ein Must-have. Wenn du allerdings ausreichend Platz hast, kannst du hier schön geordnet die Babykleidung unterbringen und musst sie nicht neben dem Wickelequipment in die Kommode stopfen.
Du kannst den Kleiderschrank einräumen wie du möchtest, es bietet sich jedoch an “feinere” Kleidung aufzuhängen und Shirts und Strampelanzüge zu falten.
Diese kannst du nach Marie-Kondo-Manier mit der geschlossenen Faltkante nach oben in Aufbewahrungskörbe stecken, damit sie nicht im Kleiderschrank rumfliegen.
Skeptisch? Probier es aus – du musst nicht einmal besonders ordentlich falten, hast aber weniger Ärger.

Sortiere die Babykleidung nach Größe. Besonders praktisch: Hänge an die Kleiderbügel bunte Etiketten, die für die verschiedenen Größen stehen, dann kann nichts mehr durcheinander kommen.
Du ziehst deinem Baby nicht mehr das falsche Kleidungsstück an und ziehst dir nicht seinen Unmut zu, weil du es nochmal umziehen musst.
Auch kannst du so, wenn es zur nächsten Größe geht, die zu klein gewordenen Kleider einmotten fürs nächste Kind oder weitergeben.

Spielsachen aufbewahren

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Den Beißring, die ersten Kuscheltiere, die Holzwürfel – Kleinzeug, das sich gerne über das Zimmer oder das ganze Haus verteilt.
Im Aufbewahrungskorb ist das Spielzeug gut aufgehoben und schnell wieder rausgeholt.
Sortiere hier nach kleinen und großen sowie harten und weichen Gegenständen, damit es nicht in Chaos ausartet.

So wird das Babyzimmer gemütlich

1) Weicher Teppich
Der Boden im Babyzimmer ist Laminat oder Parkett? Perfekt – diese Böden lassen sich sehr gut wischen. Unverzichtbar, wird dein Baby für allerlei Schmutz sorgen und viel am Boden rumrobben.
Ein mittelgroßer Teppich sorgt für gemütliche Atmosphäre (beim Krabbeln) und schluckt Lärm. Er sollte jedoch waschbar sein – dann darf auch mal was daneben gehen.

2) Gedimmte Lichtquellen
Muss dein kleiner Schatz nachts gewickelt oder gestillt werden, bieten sich Nachtlichter an. Sie machen dein Baby nicht hellwach und lassen es hoffentlich bald wieder schlafen.
Noch praktischer wird’s, wenn du die Lichter im Raum dimmen kannst.
Schaffe mit verschiedenen Lichtquellen – eine Wandlampe am Wickeltisch, eine Stehleuchte am Stillsessel, eine Hängeleuchte für den Raum und Nachtlichter – Gemütlichkeit.

3) Durchlässige Vorhänge
Textilien schaffen Gemütlichkeit. So auch Vorhänge. Sie schaffen nicht nur Privatsphäre beim Stillen, sondern dunkeln auch tagsüber den Raum ab, wenn dein Baby ein Nickerchen halten möchte.

9 Dekoideen fürs Babyzimmer

  1. Mobile
    Dein Baby wird in den ersten Monaten viel an die Decke schauen. Ein Mobile ist nicht nur unheimlich dekorativ, sondern sorgt bei deinem Baby für Spannung und Ablenkung. Besonders hübsch sind kleine Filztiere.
  2. Sternenhimmel
    Schnappe dir aus dem Bastelladen ein paar selbstklebende Leuchtsterne und klebe sie in an die Decke. Wenn dein Baby abends im Bett liegt, kann es die Sterne betrachten.
  3. Plüschtierkopf an der Wand
    Klingt zunächst makaber nach Jagdhütte, sieht aber putzig aus! Von verschiedenen Herstellern werden Plüschtierköpfe zum Aufhängen, z.B. Elefant, angeboten. Hänge diese versetzt als Gruppe zu dritt oder als markantes Einzelstück an die Wand.
  4. Unter den Wolken
    Schneide 3 Wolken aus Filz aus oder bastele dreidimensionale Wolken aus Watte und hänge sie versetzt an die Wand. Hübsch oder?
  5. Wimpelgirlande
    Eine Girlande sieht nicht nur hübsch, sondern auch noch festlich aus. Die Girlande kannst du auch einfach selbst basteln. Schneide aus Kunstleder Dreiecke aus und fädele sie mit einem starken Faden und Nadel auf. Schick sieht die Girlande auch in neutralen Farben wie cognac, beige und anthrazit aus.
  6. Großes Stofftier
    Stofftiere können ziemlich dekorativ sein. Besonders große Kuscheltiere sind ein hübscher Blickfang. Ob Panda, Giraffe oder klassischer Teddy bleibt dir überlassen.
  7. Akzentwand
    Einen besonderen Blickfang kannst du auch durch eine besondere Tapete schaffen. Ist das Muster besonders wild, tapeziere nur eine Wand, sonst wird es zu unruhig.
  8. Gepunktet
    Eine hübsch und einfache Wanddeko schaffst du, indem du selbst die Wände des Babyzimmers punktest. Schnappe dir dazu einen Korken und etwas bunte Wandfarbe und stempel die Punkte an die Wand.
  9. Cover nach vorne
    Bücher sind sehr dekorativ. Stelle sie nicht mit dem Buchrücken, sondern mit dem Cover nach vorne in ein niedriges Bücherregal.
    Das sieht besonders hübsch aus und dein Baby kann die Bücher sehen – und wird neugierig. Wenn es etwas größer ist, kann es sich die Bücher selbst aussuchen.

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